Rezension: Private Eyes (1)

Private eyes, they’re watching you, they see your every move. Private eyes, they’re watching you – private eyes, they’re watching you watching you watching you watching you…(Hall & Oates)

Ex-Eishockey-Profi Matt Shade (Jason Priestley) ist in der schnelllebigen und knallharten Welt des Profisports zuhause und arbeitet nun als Scout für vielversprechende Eishockey-Talente. Während eines Auswahlspiels für die Profi-Liga bricht sein Schützling Cory Sinclair mit einem Herzinfarkt auf dem Eis zusammen. Der toxikologische Bericht weist leistungssteigernde Mittel nach. In der Gewissheit, dass Cory niemals dopen würde, arbeitet Shade – zunächst eher unfreiwillig – mit der gewieften Privatdetektivin Angie Everett (Cindy Samspon) zusammen, um herauszufinden, wer den jungen Hoffnungsträger sabotiert hat. Obwohl bereits beim ersten Zusammentreffen der beiden Powerplayer mächtig die Fetzen fliegen, raufen sie sich zusammen und stürzen sich auf ihren Fall…

Genau wie sein Porsche 911 S, hat Matt Shade mittlerweile „Kult-Status“ erreicht (Angie zu Shade beim Blick auf den 69er-Oldtimer: „Ich sehe, wann Ihre Karriere zu Ende war…“). Tatsächlich muss Matt erkennen, dass er seine Begeisterung für das Eishockeybusiness, das früher sein ganzer Lebensinhalt war, inzwischen verloren hat. Allerdings hat der selbstbewusste Matt während seiner Profilaufbahn gelernt, sich durchzusetzen, in Menschen hineinzuschauen und deren Handeln vorherzusehen – Fähigkeiten, die ihm bei seiner künftigen „Berufung“ als angehender Ermittler sehr gut zupass kommen.

Die engagierte Angie Everett hat die Agentur ihres Vaters nach dessen Tod übernommen und setzt alles daran, sein Vermächtnis zu bewahren. Sie liebt es, Strategien zu entwickeln und ausgeklügelte Pläne zu schmieden, wohingegen sich Shade eher auf sein Bauchgefühl verlässt. Angie ist stets in der Lage, sich an jede Situation anzupassen – ganz gleich, ob bei einem Spiel der „Toronto Blue Jays“ oder einer High-Fashion-Soirée… Mit ihren komplett unterschiedlichen Herangehensweisen geraten Angie und Shade bei ihren Ermittlungen als ungleiche „Partners in Crime“ immer wieder aneinander. Doch schnell wird ihnen klar, dass sie nichtsdestotrotz – oder gerade deshalb – viel voneinander lernen können, und so gelingt es beiden, „Everett Investigations“ zu einer erfolgreichen Detektei zu machen, auf die Angies Vater mit Fug und Recht stolz gewesen wäre.

Credits:

Regie: Kelly Makin
Darsteller: Jason Priestley, Cindy Sampson
Land: Kanada 2016

Unsere Bewertung:

Witzig – Romantisch – Spannend!
Diese Serie ist auf jeden Fall gelungen. In der kanadischen Krimi-Serie geht es um einen Privatdetektiv, der früher Eishockey-Profi war und deshalb laufend bei verdeckten Ermittlungen erkannt wird, immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat und seiner Chefin, die ihm genauso schlagfertig Sprüche um die Ohren wirft.

Die Serie hat Witz, Charme, es lohnt sich auf jeden Fall die Serie zu schauen. Wir hoffen und freuen uns auf weitere Folgen mit Matt Shade.

Fazit:

4 von 5 Sternen
Wir freuen uns auf mehr!