„Ich bin ein Star!“ – Tag 2

Nach ihren gescheiterten Dschungelprüfungsversuchen ist es wenig überraschend, dass die Zuschauer Model Gisele Oppermann zur Dschungelprüfung in den „Kanal Fatal“ schicken. Ein Kanalsystem, bestehend aus neun durchnummerierten Rohren, wartet auf die 31-Jährige. 12 Sterne sind darin versteckt, die natürlich von diversen tierischen Bewohnern bewacht werden. 12 Minuten hat Gisele Zeit, alle Sterne zu finden und einzusammeln.

Doch wird sich Gisele überhaupt dieser Aufgabe stellen? „Na klar möchte in antreten. Auf geht’s!“, ruft sie motiviert und wird durch ein Tor in die Hauptröhre, die von zahlreichen Ratten bevölkert wird, gelassen. Vorsichtig schaut sie in die erste Röhre: „Oh, mein Gott, da sind Kröten drin. Was mache ich nur? Oh, mein Gott, nein!“ Es folgt ein minutenlanges Herumstehen in der Hauptröhre mit vorsichtigen Blicken in die einzelnen Röhren. Nach jedem Blick folgt ein lautes: „Oh, mein Gott!“ Und so richtig bewegt sich Gisele nicht. Wie in Zeitlupe schaut sie sich um und hält den größtmöglichen Abstand zu den Rohren mit den Tieren. Minuten vergehen. Sonja und

Daniel fragen nach dem Stand der Dinge. „Die Eins mit den Kröten schaffe ich nicht!“ Und auch bei Kakerlaken und Mehlwürmern winkt sie ab. Tränen stehen ihr in den Augen. „Oh, mein Gott!“ Dann steht sie lange vor dem Rohr und schaut sich die Schlammkrabben an, gleiches beim Krokodil. Doch kaum bewegt sich eins der Tiere, flüchtet sie kreischend wieder. Am Ende betritt sie kein einziges Rohr mit Tieren. „Schau doch mal in die Sieben rein“, gibt Daniel Hartwich als Tipp. Dort befinden sich keine Tiere, sondern ein Stern unter Wasser. Drei „Oh, mein Gott“ später steigt Gisele wirklich – wenn auch sehr zögerlich – in das Rohr. „Ich bin so am zittern“, wimmert sie. Schnell findet sie den Stern und knotet ihn ab. Auch die beiden weiteren Sterne schafft Gisele nur, weil Sonja Zietlow ihr den entscheidenden Tipp gibt, dass sich in der Decke des Hauptrohres auch zwei Sterne befinden. Noch zwei Minuten bleiben. Über Röhre Nummer Neun muss Gisele zum Ausgang. Endlich kommt sie zumindest etwas in Fahrt. Auf dem Weg nach draußen erwischt sie noch zwei weitere Sterne, bevor sie in ein Becken voller Schleim rutscht.

Fünf Sterne sind es dann doch am Ende für das Model geworden. „Ich bin nicht so zufrieden mit mir. Ich weiß auch nicht, ich konnte mich einfach nicht überwinden“, erklärt Gisele bevor sie ins Camp zurückkehrt. Immerhin: Sie hat nicht geheult! Nicht so richtig zumindest!

Was sonst noch passiert:

Miracle Morning vs. Chris
Und täglich grüßt … Bastian hat am Morgen seine Jünger um sich geschart, will ihnen für den harten Dschungeltag Kraft geben und motivieren. Bastian: „Es wäre doch ein geiles Ziel, wenn wir von Tag zu Tag, in jeder Hinsicht, besser und besser werden.“ Und dann spricht er gebetsmühlenartig viermal vor und seine Jünger sprechen viermal nach: „Es geht mir von Tag zu Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser und besser.“ Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Es fehlen noch die Ziele des Tages. Bastian beginnt: „Ich möchte heute mit einem glücklichen Lächeln einschlafen und wissen, dass ich alles gegeben habe. Und ich möchte, egal wer in die Dschungelprüfung geht, dass wir 12 Sterne holen.“ Tommi: „Ich freue mich über jeden Tag, wenn ich keinen Reis essen muss.“ Gisele: „Ich möchte einmal eine Prüfung bewältigen.“ Evelyn: „Mein Ziel ist es heute, ein Schweinearschloch richtig aufzuessen, wenn noch eins kommt.“ Peter: „Ich möchte den heutigen Tag mit Leben erfüllen.“ Domenico: „Ich freue mich auf die Liveübertragung und ich will zu meiner Familie sagen: I love you.“ Sibylle: „Mein Ziel ist, in der Dschungelprüfung alles anzunehmen.“
Bastian: „Ich bin dankbar, dass wir so eine hammergeile Truppe sind und uns alle so gut verstehen. Und ich bin dankbar, dass es noch kein Streit gegeben hat.“ Zum Abschluss singen sie das Kirchenlied „Danke für diesen guten Morgen.“ Nur für Chris scheint dieser Morgen nicht so gut zu sein, denn er sitzt die ganze Zeit teilnahmslos daneben.“

Frühstücksstreit
Teamchefin Doreen überbringt die einzelnen Reisrationen für den Tag, doch viele Camper wollen den Reis gleich bei der Schauspielerin lassen, damit sie ihn für das Frühstück zubereiten kann und nicht jeder einzeln kochen muss. Der Reis kocht über dem Lagerfeuer und Domenico hat davon nichts mitbekommen. Evelyn: „Hast du deinen Reis auch reingetan?“ Domenico: „Keine Ahnung, was die meinen.“ Evelyn: „Ich habe meinen Reis weggenommen.“ Seinen Reis lässt sich der Bachelorette-Kandidat nicht nehmen und er fordert am Lagerfeuer Rede und Antwort: „Wer hat eigentlich den ganzen Reis reingehauen?“ Doreen: „Wir alle.“ Domenico: „Meins auch?“ Doreen: „Ja, wir haben alle gefragt. Ich weiß nicht, wo du warst?“ Domenico: „Ich stand da. Du hast vergessen mich zu fragen.“ Doreen: „Nein, ich habe dich nicht vergessen.“ Und dann fragt die Schauspielerin alle am Lagerfeuer: „Ihr habt doch alle mitbekommen, dass der Reis von mir eingesammelt wird?“ Domenico: „Ich wurde nicht gefragt. Also beim nächsten Mal bitte fragen.“ Doreen: „Dann musst du die Ohren aufmachen.“ Domenico: „Du musst zu mir kommen und es mir sagen oder ist das ein Problem und zu schwierig?“ Schlecht gelaunt entfernt sich Domenico. Doreen: „Ist mir auch wurscht. Der liegt den ganzen Tag auf seiner Couch rum, dann hat er jetzt Pech gehabt.“
Domenico ist sauer und lässt bei Gisele Dampf ab: „Ich habe so einen Hals. Manche Leute müssen sich unterordnen, sonst flippe ich aus.“ Er zieht sein Hemd aus und reagiert sich mit „Hanteltraining“ ab.“ Evelyn nimmt sich eine Portion Reis und bietet sie Domenico an. Der lehnt erstmal ab und entscheidet sich dann doch anders: „Gib‘ her.“ Die wankelmütige Haltung ist Doreen zu viel: „Du nimmst das jetzt an. Es ist deine Portion.“ Domenico flippt aus: „Du machst hier auf Chefin… komm mal runter.“ Doreen: „Ich mache überhaupt nicht auf Chefin. Du gammelst den ganzen Tag herum.“
Chris will schlichten, doch Domenico ist nicht zu bremsen: „Die ist patzig zu mir.“ Chris: „Wir sprechen doch schon die ganze Zeit über das Thema.“ Domenico: „Wie ist sie zu dir? Man muss ein bisschen Respekt voreinander haben. Wenn man merkt, dass eine patzig wird und schlechte Antworten gibt, dann lass‘ ich mir das nicht gefallen.“ Doreen: „Ich spiel mich hier nicht als Chefin auf.“ Domenico: „Chris und ich machen auch viel. Ich glaube, du guckst nur, was du sehen möchtest.“
Chris: „Der nächste Teamchef, der bestimmt, wer was macht.“

Tommi vertraut sich Gisele an
Gisele setzt sich zu Tommi und der vertraut sich ihr an. „Ich bin Christus dankbar, dass ich hier sein darf. Ich muss, weil ich mich seit Jahren in diesem fürchterlichen Verhältnis mit meiner Frau bewege, die Alkoholikerin ist, Tabletten nehmen. Ich mache alles: kaufe ein, da sie nicht mehr Auto fahren kann. Neulich ist sie gestürzt und der Krankenwagen und die Polizei sind gekommen. Ich kann mit ihr keine Therapie machen, sie muss erst einen Entzug machen. Und wenn derjenige nicht will, dann kannst du den nicht zwingen, es sei denn, es gibt eine Zwangseinweisung. Jeden Tag gehe ich mit dem Hund raus, dann frühstücke ich und ich sage immer zu ihr: iss‘ was. Ich habe sie jetzt vor die Wahl gestellt: sollte sich nichts ändert, wenn ich zurückkomme, dann ziehe ich aus. Ich bin schon einmal ausgezogen… Ich will nicht mehr, ich will Ruhe haben. Ich brauche das nicht. Ich würde gerne eine Frau haben, die sich sorgt, die weich ist, wo die Liebe sich abspielt – Alter hat damit nichts zu tun.“ Gisele: „Wie lange seit ihr verheiratet?“ Tommi: „Zehn Jahre… und das trage ich die ganze Zeit mit mir herum und deswegen bin ich so froh, wenn ich so lustige, junge Leute um mich herum habe.“


Tommi in love with Evelyn
Tommi hat ein Auge auf Evelyn geworfen und schmeichelt ihr: „Ich habe das Gefühl, dass du die Dschungelkönigin wirst. So wie du bist, sexy Schleifchen… Wenn du noch ein paar Sätze loslässt, bei denen die Leute alle zusammenbrechen, das ist die halbe Miete.“ Und weiter: „Ich habe dich beobachtet, wenn du dich vorbereitest, herunter zu gehen. Und jedes Mal ist es entzückend. Du trägst auch dein Mikrofon in der Mitte, wo das Herzchen ist… über die Hüften geschwungen. Es sieht so niedlich aus…. Du bist das Showgirl und machst dich immer ein bisschen schön und das bemerken auch die Herren.“
Evelyn ist sogar Tommis Wunschkandidatin für den Titel: „Wenn ich es jemandem wünschen würde, dann würde ich es dir wünschen. Ich haben mich auf dich eingeschossen.“ Evelyn: „Man denkt, du bist 20, wenn mach dich so reden hört und nicht sieht.“ Tommi: „Du bist lockerer, als du denkst. Ich habe dich so beobachtet, du wirst es. Ich wette darauf.“ Evelyn: „Ich glaub, du warst bei deinen Frauen immer ein Gentleman.“ Tommi: „Ja, immer.“ Evelyn: „Die Jugend von heute ist ganz anders.“ Tommi: „Ich würde mich so freuen, wenn du es werden würdest.“ Evelyn: „Es ist toll, dass ich deinen Segen habe.“ Tommi: „Du stehst alle Prüfungen durch.“

Väter unter sich
Domenico sitzt bei Bastian auf dem Feldbett und spricht über seine Partnerschaft und über sein Vatersein: „Ich brauche Sicherheit und Bodenständigkeit und einen Menschen, von dem ich weiß, dass er 1000-prozentig hinter mir steht. Auf die ich mich verlassen kann… und es gibt Menschen, die sind nicht so. Bei der ersten Gelegenheit sind sie fort.“ Und weiter: „Aber es ist gut, dass ich im Camp bin, denn man erkennt gewisse Sachen und man will ein Stück besser sein.“ Bastian: „Darum geht es im Leben: Du erkennst Fehler, du willst sie verbessern und du machst Fortschritte. Keiner ist perfekt geboren worden und es wird auch keiner perfekt sterben. Aber wir müssen uns weiterentwickeln… einmal Fehler: super. Zweimal Fehler: Idiot. So wie bei meinen Kindern: einmal verbockt – aber das passiert mir nicht nochmal! Meine nächsten Kinder haben bis zum Ende ihren Vater.“
Domenico: „Ich will nicht, dass mein Kind mit jemand anderem aufwächst. Diese Vorstellung ist sehr schlimm. Dein Fleisch und Blut… und für was? Für ein Sache, die vergänglich ist. Dafür verlierst du deinen Partner? Nein, kann ich nicht machen.“

Spinnen im Camp
Felix und Doreen halten Nachtwache. Da schreckt Felix auf: „Da war eine Riesenspinne!“ Nervös ruft er direkt die Ranger und zeigt wie groß die Spinne war. Doreen bleibt cool und stellt einfach einen Napf auf das Tier. Auch Gisele entdeckt auf der Klopapierrolle eine Spinne. „Da mache ich kein Pipi!“

Drama um Gisele


Gisele wird ins Dschungeltelefon gerufen und erschrickt beim Öffnen der Tür fürchterlich, da eine Motte innen herumfliegt: „Ahh, mein Gott. Ihr habt das extra gemacht, oder?“ Sie dreht sich heulend um und sucht Trost bei Sibylle und Evelyn.
Gisele: „Ich bin zum Interview hoch und da waren voll die Falter drin. Voll groß und ich bin rausgerannt… Ich glaub nicht, dass ich es schaffen werde und dann sollte ich echt nach Hause.“
Evelyn: „Du, nach Hause? Bloß nicht!“ Gisele bittet Chris und Felix, die Motte aus dem Dschungeltelefon zu entfernen. Auch Domenico hilft. Chris: „Das ist nur ein Schmetterling.“ Gisele: „Da war aber auch eine Motte drin.“ Chris: „Die ist weg, die ist rausgeflogen.“
Nach den Kammerjägern wagt sich Gisele ins Dschungeltelefon: „Ich habe es mir anders vorgestellt und kann nicht über meinen Schatten springen. Es ist so heftig.“

‚Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html
Fotos: MG RTL D / Text: RTL