Roger Waters: Kritiker, Weltverbesserer und Rock-Legende – Das Porträt eines Ausnahmemusikers

ROGER WATERS THE WALL

rogerROGER WATERS THE WALL ist ab dem 19. November 2015 als
DVD, Blu-ray, 2-Disc Blu-ray Special Edition im Digibook und digitaler Download erhältlich.

Roger Waters: Kritiker, Weltverbesserer und Rock-Legende – Das Porträt eines Ausnahmemusikers

als Mitbegründer der Band Pink Floyd ist das legendäre Konzeptalbum „The Wall“ zugleich auch die Geschichte von Roger Waters Leben. Autobiographisches und persönliche Erfahrungen, wie der Verlust seines Vaters im zweiten Weltkrieg, flossen schon immer in Waters künstlerische Werke ein. Wir skizzieren das bewegte Leben des Ausnahmemusikers, der mit „Pink Floyd“ und „The Wall“ Rockgeschichte schrieb.

Heimat, Jugend und Pink Floyd

Fünf Monate nach dem George Roger Waters am 6. September 1943 in Surrey, England zur Welt kommt, fällt sein Vater Eric Waters im Zweiten Weltkrieg. Seine vaterlose Kindheit und die Auswirkungen des Krieges, wird Roger Waters später in seinen Songs immer wieder thematisieren.

Von amerikanischen Blues- und Folksänger inspiriert, gründet Roger Waters 1965 mit seinen Studentenfreunden Richard Wright und Nick Mason die Band „Sigma 6“. Erst der Frontmann und Songschreiber Syd Barrett verleiht der Band den Namen „Pink Floyd“. Als dieser jedoch drei Jahre später die Band verlässt, stößt Waters Jugendfreund David Gilmour zur Gruppe und Roger Waters wird nach und nach zum kreativen Kopf der Band.

Als „Pink Floyd“ unter Syd Barrett noch der Psychedelic-Rock-Bewegung angehören, verschwinden ihre Erstlingsalben „The Piper at the Gates of Dawn“ (1967) und „A Saucerful of Secrets“ (1968) in der musikalischen Versenkung. Erst innovative Experimente in der klanglichen und visuellen Gestaltung ihrer Platten und Shows, machen „Pink Floyd“ zu einer der einflussreichsten Rockbands überhaupt. Den Höhepunkt ihres Ruhmes markiert „The Dark Side of the Moon“ (1973), eines der größten Meisterwerke der Rockgeschichte, sowie das auf dem gleichnamigen Album basierende Live-Spektakel „The Wall“ (1979).

Solokarriere

Spannungen mit David Gilmour führen letztlich zum Ausstieg Roger Waters aus „Pink Floyd“ und ebnen seinen Weg als Solomusiker. Sind seine ersten Alben „The Pros and Cons of Hitch Hiking“ und „Radio K.A.O.S” noch von mäßigen Erfolg gekrönt, stößt Waters mit dem als Medien- und Gesellschaftskritik konzipierten Konzeptalbum „Amused To Death“ (1992) bei Kritikern und Fans gleichermaßen auf Begeisterung. “Die Kritik, die ich vor [über] 20 Jahren mit meinem Album äußerte, hat heute leider immer noch Gültigkeit. Wahrscheinlich ist es 2015 sogar noch wichtiger, sich die Probleme zu vergegenwärtigen als damals im Jahr 1992“, so Roger Waters.

roger1 Roger Waters © Universal Pictures

„The Wall“ – Vom Album über Liveshows bis hin zum monumentalen Filmereignis

„The Wall“, eines der fünfzehn Studio Alben von „Pink Floyd“, ist bekannt für Titel wie „Another Brick in the Wall“ oder „Run Like Hell“ und hat sich über 33 Millionen Mal verkauft. Die gleichnamige Show wurde 1981 an nur vier Orten live aufgeführt. Nach dem Fall der Berliner Mauer, veranstaltet Roger Waters das Konzert „The Wall – Live in Berlin“ (1990) mit einigen prominenten Gastmusikern in Deutschland, bevor er mit dem Solo-Projekt „The Wall Live Tour“ einen weiteren Meilenstein seiner Karriere setzt.

Und genau dieses Live-Spektakel haben Roger Waters und Regisseur Sean Evans als atemberaubende Konzert-Dokumentation inszeniert: ROGER WATERS THE WALL wurde während der ausverkauften „The Wall Live Tour“ 2010 -2013 gedreht. Die Show, die vor mehr als 4 Millionen Fans in 219 Konzerten drei Jahre lang gezeigt wurde, war die größte Konzerttour, die von einem Solokünstler jemals realisiert wurde. Dabei  entfaltet sich der Film auf mehreren Ebenen – als allumfassendes Konzertereignis des Albumklassikers von Pink Floyd, als Roadmovie, bei dem Roger Waters eine Reise in die Vergangenheit unternimmt, und als berührender Antikriegsfilm, der vor allem die menschlichen Verluste in den Vordergrund stellt. Der Film mit Dolby-Atmos-Tonspur zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial dieser außergewöhnlichen Konzerttournee. Zu hören sind unter anderem die Hits „Another Brick in the Wall Part 2“, „Comfortably Numb“ und „Run Like Hell“.

 

Zum Film:

Roger Waters, das kreative Genie der musikalischen Pioniere Pink Floyd, gibt heute in Absprache mit der UPHE Content Group bekannt, dass das bahnbrechende Meisterwerk Roger Waters The Wall am 19. November als DVD, Blu-ray, digitaler Download sowie 2-Disc Blu-ray Special Edition im Digibook erscheinen wird und bereits jetzt vorbestellt werden kann.

Roger Waters The Wall – der von den Kritikern als „monumentales Kinoereignis” und „einfach atemberaubend“ bezeichnete Film – ist das brandneue Meisterepos, das unter der Regie von Roger Waters und Sean Evans entstand. Der Film entfaltet sich auf mehreren Ebenen – als allumfassendes Konzertereignis des Albumklassikers von Pink Floyd, als Roadmovie, bei dem Roger Waters eine Reise in die Vergangenheit unternimmt, und als berührender Antikriegsfilm, der vor allem die menschlichen Verluste in den Vordergrund stellt. Der Film war im September als „One Night Only“ Release zu sehen, wo Hunderttausende von Fans weltweit die beeindruckenden Szenen von The Wall als Kinoevent der besonderen Art erlebten.

Roger Waters erklärt: „Ich freue mich, dass wir den Film jetzt einem breiten Publikum zugänglich machen können. Der Film hat mein Leben nachhaltig beeinflusst und nicht nur meins. Der Film regt darüber hinaus dazu an, sich an seine verstorbenen Freunde zu erinnern.“

Roger Waters The Wall wurde während der ausverkauften „The Wall Live Tour“ 2010 -2013 gedreht. Die Show, die vor mehr als 4 Millionen Fans in 219 Konzerten drei Jahre lang gezeigt wurde, war die größte Konzerttour, die von einem Solokünstler jemals realisiert wurde. Der Film mit Dolby-Atmos-Tonspur zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial dieser außergewöhnlichen Konzerttournee. Zu hören sind unter anderem die Hits „Another Brick in the Wall Part 2“, „Comfortably Numb“ und „Run Like Hell“.

Neben der herausragenden Musik reflektiert Waters über die Auswirkungen des Krieges auf seine eigene Familie und begibt sich auf eine sehr persönliche Reise, die sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film zieht: Waters reist nach Frankreich, an den Ort, an dem sein Großvater beerdigt ist, und nach Italien zur Gedenkstätte seines Vaters. Beide verlor Waters durch den Krieg. Diese Reise zeichnet das aufrichtige Portrait eines Mannes, der genug erlebt hat, um ein leidenschaftlicher Kriegsgegner zu sein.

Die DVD, Blu-ray sowie der digitale Download enthalten ein Bonus-Feature, in dem Roger Waters das Grab des Schriftstellers Frank Thompson besucht, der sein Leben im Zweiten Weltkrieg verlor. Die 2-Disc Blu-ray Special Edition enthält mehr als 95 Minuten Bonusmaterial über die unvergesslichen Momente, als David Gilmour und Nick Mason zusammen mit Roger Waters während der The Wall Live Tour in der Londoner O2 Arena auftraten und das Stück „Comfortably Numb“ performten. Ebenso enthalten sind Driving-Auskopplungen des Roadmovies, Art Cards, ein Poster sowie eine Broschüre.

Die Veröffentlichung des Soundtracks zu Roger Waters The Wall ist für Herbst 2015 bei Sony Music vorgesehen.

„Roger Waters The Wall is a monumental achievement.“ – The Sun
…an even more emotional trip” – Mojo
…the sense of shared catharsis overwhelms all resistance.” – Total Film
“…testament to the filmmakers that this most personal tale…dovetails so comfortably with the vast, intensely communal nature of the dazzling live footage.” – Classic Rock

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