DVD-Kritik: Back Country – Gnadenlose Wildnis

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Ab 10.07.2015 im Handel erhältlich!

Eigentlich sollte es ein romantisches Camping-Wochenende in der Wildnis werden, so hatte es sich Alex für seine Verlobte Jenn ausgedacht.

Raus aus der Großstadt, rein in den Nationalpark, eine Wanderung ohne Landkarte und technische Hilfsmittel. Die junge Anwältin Jenn lässt ihr geliebtes Smartphone jedoch nur widerwillig zurück und auch der Park-Ranger warnt die beiden vor der gnadenlosen Wildnis. Nach drei Tagen Fußmarsch wird klar: Jenn und Alex haben sich hoffnungslos verlaufen, ihre Vorräte sind fast verbraucht. Die Situation wird immer unheimlicher. Haben die beiden ohne es zu wissen das Revier eines gefährlichen Schwarzbären betreten? Und was hat der merkwürdige Fremde in dem Waldgebiet verloren?

„Backcountry – Gnadenlose Wildnis“ basiert auf den wahren Erlebnissen eines nordamerikanischen Camper-Paares. Der von den Kritikern hoch gelobte Survival-Thriller wurde auf dem Toronto International Film Festival uraufgeführt.

Unsere Kritik:
Grob kann man den Film in drei Teile aufteilen.
Teil 1: Das Pärchen fährt von der Großstadt in die Natur… Diese Part ist eindeutig zu lang(weilig) gehalten. Kommen sie dann endlich im Nationalpark an (Teil 2) lässt sich hier schon ahnen was kommen wird. Sie nehmen keine Karte mit, dadurch werden sie sich wohl verlaufen. Erfahren, dass ein Teil des Parks gesperrt ist. Ah, da werden sie wohl später hinwollen. Und der Fremde, den sie später treffen, soll einer der schweren Jungs sein??
Als dann Part 3 beginnt und der Bär auftaucht geht dann alles ratz fatz.
Dem Bär macht das Anti-Bären-Spray nicht wirklich was aus?? Aber die Leuchtfackel wirkt wahre Wunder??
Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch den Wald, einer Ruderfahrt über den See endet die Reise auf dem Ausgangsparkplatz mit dem Zusammenbruch der Hauptakteurin. Gut abgepasst. Leider, wirkt die ganze Handlung aufgesetzt und überzeugt wenig. Einzig die Naturaufnahmen lassen einen baldigen Campingurlaub schmackhaft werden. Der Rest könnte aus einem „Was du in der Natur falsch machen kannst“-Lehrfilm sein.

Bewertung: 1,5 Punkte von 5 Punkten

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